Faszinierend ist das Budget von 180 Millionen Dollar, welches für die Produktion von „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ aufgebracht wurde. Der 2017 erschienene Science-Fiction-Film, unter der Regie von Luc Besson, basiert auf einer 22-bändigen Comicreihe, die bereits in den 60er Jahren entstand. Die Geschichte spielt im 28. Jahrhundert und entfaltet sich in der Megacity-Raumstation Alpha, wo Hunderte von Spezies zusammenleben. Valerian und seine Partnerin Laureline erleben zahlreiche Abenteuer, die an Werke wie „Star Wars“ und „Blade Runner“ erinnern und auf einer ähnlichen Inspirationsquelle basieren. Trotz gemischter Bewertungen, darunter eine IMDb-Bewertung von 6.4/10, hinterlässt der Film einen bleibenden Eindruck durch seine visuelle Pracht und den aufwendigen technischen Aufwand. Hier werfen wir einen genaueren Blick auf die beeindruckende Besetzung und die Darsteller, die diesem einzigartigen Film Leben einhauchen.
Einführung in Valerian – Die Stadt der tausend Planeten
Der Science-Fiction-Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ entführt die Zuschauer in das Jahr 2150 und präsentiert eine faszinierende Handlung, die in der Raumstation Alpha spielt. Diese intergalaktische Gemeinschaft zieht Aliens aus allen Ecken des Universums an, wodurch ein buntes Mosaik verschiedenster Spezies entsteht. Im Zentrum stehen der Major Valerian und die Sergeant Laureline, die im Auftrag der Menschen für Frieden und Ordnung sorgen.
Die visuelle Gestaltung des Films beeindruckt durch über 2.700 Spezialeffekte, die in jeder Szene für ein atemberaubendes Erlebnis sorgen. Der Film thematisiert nicht nur das intergalaktische Abenteuer der Hauptfiguren, sondern berührt auch bedeutende Themen wie Machtverhältnisse und interkulturelle Beziehungen. Diese Elemente zusammen ergeben eine komplexe und fesselnde Handlung, die Science-Fiction-Fans und Neulinge gleichermaßen anziehen dürfte.
Mit einer Laufzeit von 137 Minuten bietet „Valerian“ eine umfassende Erzählung, die die Zuschauer in eine weitreichende Zukunft entführt. Das hohe Produktionsbudget von 180 Millionen Dollar macht den Film zu einem der teuersten Indie-Projekte in der Geschichte des Films. Diese Aspekte tragen neugierig dazu bei, wie die Geschichte von Valerian und Laureline sich entfaltet und welche Herausforderungen sie während ihrer intergalaktischen Abenteuer meistern müssen.
Der Regisseur: Luc Besson
Luc Besson, der Regisseur von „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“, hat sich als einer der einflussreichsten Köpfe der französischen Filmproduktion etabliert. Bekannt für seine meisterhaften Arbeiten, wie „Das fünfte Element“ und „Léon – Der Profi“, hat Besson im Jahr 2017 mit „Valerian“ einen weiteren hochkarätigen Beitrag zur Science-Fiction geleistet.
Als Drehbuchautor und Produzent war Besson nicht nur andere Projekte tief verbunden, sondern träumte schon lange davon, die Comic-Vorlage auf die Leinwand zu bringen. Seine Leidenschaft für die Handlung und die Charaktere spiegelt sich in jeder Phase der Filmproduktion wider. Durch innovative Techniken und beeindruckende visuelle Effekte wurde Bessons Vision lebendig und hat das Publikum in eine fremde Welt entführt.
Mit einem Produktionsbudget von 180 Millionen US-Dollar gehört „Valerian“ zu den teuersten französischen Filmen. Bessons Engagement für Qualität zeigt sich auch in der Vielzahl an Musikern, die an der Filmmusik mitwirkten, sowie in den detailreichen Kulissen der Mega-Metropole Alpha, die im Film zum Leben erweckt wurde.
Übersicht über die Hauptdarsteller
In „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ tragen die Hauptdarsteller Valerian, Dane DeHaan und Cara Delevingne maßgeblich zum Erfolg des Films bei. Sie verkörpern außergewöhnliche Figuren, deren Beziehungen und Dynamiken die Handlung prägen. Die Chemie zwischen diesen Hauptdarstellern ist beeindruckend und sorgt dafür, dass das Publikum in die intergalaktische Welt eintauchen kann.
Dane DeHaan als Major Valerian
Dane DeHaan spielt die Rolle des Major Valerian, einem mutigen und entschlossenen Charakter, der in einem über zwei Stunden dauernden Abenteuer gegen verschiedene Bedrohungen kämpft. Während der Film sowohl Action als auch emotionale Tiefe bietet, wird DeHaans Darbietung manchmal im Vergleich zu Größen wie Leonardo DiCaprio als weniger charismatisch wahrgenommen. Dennoch bringt er die Herausforderungen seiner Rolle auf eindrucksvolle Weise zum Ausdruck.
Cara Delevingne als Sergeant Laureline
Cara Delevingne übernimmt die Rolle der Sergeant Laureline, einer starken und unabhängigen Figur, die Major Valerian oft die Stirn bietet. Diese Interaktionen verleihen der Geschichte zusätzliche Tiefe und Komplexität. Delevingnes Darstellung trägt dazu bei, dass die Hauptrollen lebendig und überzeugend wirken, was die Zuschauer in den Bann zieht.
| Hauptdarsteller | Rolle | Charaktereigenschaften |
|---|---|---|
| Dane DeHaan | Major Valerian | Mutig, entschlossen |
| Cara Delevingne | Sergeant Laureline | Stark, unabhängig |
Besetzung von Valerian – Die Stadt der tausend Planeten
Die Besetzung von Valerian – Die Stadt der tausend Planeten zeigt eine eindrucksvolle Vielfalt an Charakteren, die das futuristische Szenario lebendig werden lassen. Neben den Hauptdarstellern sticht Clive Owen als Commander Arün Filitt hervor. Er spielt eine entscheidende Rolle im Sicherheitsrat von Alpha. Diese Figur ist für die Handlung von großer Bedeutung und enthält zahlreiche Facetten, die das Publikum in ihren Bann ziehen.
Clive Owen in der Rolle des Commander Arün Filitt
Clive Owen bringt mit seiner Darbietung des Commander Arün Filitt eine autoritäre Präsenz in den Film. Sein Charakter ist für die Führung in kritischen Momenten verantwortlich und stellt sich den Herausforderungen des intergalaktischen Zusammenlebens.
Rihanna als Bubble
Rihanna spielt die Rolle der Bubble, einer Gestaltwandlerin, die nicht nur mysteriös, sondern auch emotional tiefgründig ist. Ihre Figur bietet den Hauptcharakteren Valerian und Laureline wichtige Unterstützung auf ihrer Mission und zeigt eine überraschende Bandbreite an Emotionen. Diese Besetzung sorgt für zusätzliche Spannung und eine interessante Dynamik im Film.
Ethan Hawke als Jolly the Pimp
Ethan Hawke ergänzt die Besetzung als Jolly the Pimp. Seine Darstellung bringt eine humorvolle Note in die Geschichte, während er gleichzeitig das Potenzial für ernsthafte Interaktionen zwischen den Charakteren offenbart. Die Vielfalt der Nebenrollen unterstreicht die Komplexität der Handlung und bereichert das Erlebnis für die Zuschauer.

Die Rolle der Nebencharaktere
In dem epischen Sci-Fi-Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ spielen die Nebencharaktere eine entscheidende Rolle, die über die Hauptstory hinausgehen. Die Darsteller bringen eine Vielzahl an Facetten und Dynamiken in die Erzählung, was der Handlung Tiefe verleiht. Die Kinofans können sich auf bemerkenswerte Leistungen freuen, insbesondere von Kris Wu, Sam Spruell und Rutger Hauer, die durch ihre einzigartigen Charaktere zur Spannung beitragen.
Kris Wu als Sergeant Neza
Kris Wu bringt als Sergeant Neza frischen Wind in die Geschichte. Sein Charakter agiert als tatkräftige Unterstützung für Major Valerian und Sergeant Laureline. Mit seinem Charisma und der Fähigkeit, verschiedene Emotionen zu verkörpern, schafft Kris Wu eine Verbindung zu den Zuschauern, die den Handlungsverlauf spannend gestaltet.
Sam Spruell als General Okto Bar
Sam Spruell verkörpert General Okto Bar, eine komplexe Figur, die strategische Entscheidungen trifft, die das Schicksal der Mission beeinflussen. Seine überzeugende Darbietung bringt der Figur nicht nur Autorität, sondern auch eine gewisse Spannung, die die Zuschauer in ihren Bann zieht.
Rutger Hauer als Präsident der Erdföderation
Rutger Hauer stellt den Präsidenten der Erdföderation dar und wirkt als autoritäre Figur, deren Entscheidungen weitreichende Folgen haben. Seine schauspielerische Leistung verleiht der Geschichte eine zusätzliche Schicht an Konflikten und moralischen Dilemmata, die die Zuschauer zum Nachdenken anregen.
| Charakter | Dargestellt von | Rolle |
|---|---|---|
| Sergeant Neza | Kris Wu | Unterstützung für Valerian und Laureline |
| General Okto Bar | Sam Spruell | Stratege mit Einfluss auf die Mission |
| Präsident der Erdföderation | Rutger Hauer | Autoritäre Figur mit weitreichenden Entscheidungen |
Die Entstehung und das Casting
Die Filmproduktion von „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ begann mit der klaren Vision von Luc Besson, die ikonische Comicreihe zu adaptieren. Dieser Prozess dauerte mehr als zwei Jahrzehnte, während dem Besson die Welt, die er schaffen wollte, immer weiter verfeinerte. Der Casting-Prozess spielte eine entscheidende Rolle, da es darum ging, die richtige Chemie zwischen den Hauptdarstellern zu etablieren. Besson suchte nicht nur nach talentierten Schauspielern, sondern auch nach denen, die die Essenz ihrer Charaktere perfekt einfangen konnten.
Die Auswahl der Besetzung umfasst sowohl etablierte Stars als auch aufstrebende Talente, die das Projekt bereichern. Dane DeHaan und Cara Delevingne repräsentieren mit ihrer modernen Ausstrahlung die neuen Hollywood-Jungstars und zeigen in ihren Rollen, welche großartigen Leistungen sie erbringen können. Clive Owen, als erfahrener Darsteller, ergänzt die Hauptbesetzung und bringt eine zusätzliche Tiefe in die Charakterdarstellung.
Durch die sorgfältige Auswahl der Darsteller ist es Luc Besson gelungen, ein Ensemble zu schaffen, das die verschiedenen Facetten der Handlung wirkungsvoll vermittelt und die Zuschauer in die faszinierende Welt von „Valerian“ eintauchen lässt.
Produktion und Dreharbeiten
Die Dreharbeiten zu „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ fanden überwiegend in der Cité du cinéma in Saint-Denis, Frankreich, statt. Mit einem Produktionsbudget von nahezu 200 Millionen US-Dollar gilt der Film als die teuerste europäische Produktion aller Zeiten. Diese immense Investition spiegelt sich in der umfangreichen Verwendung von visuellen Effekten wider, da über 2.734 spezielle Effekte erstellt wurden. Zum Vergleich: Der Science-Fiction-Klassiker „Das fünfte Element“, ebenfalls von Luc Besson, nutzte nur 188 visuelle Effekte.
Luc Besson entschied sich gegen den Einsatz von 3D-Kameras während der Dreharbeiten. Vielmehr beließ er den Großteil der visuellen Darstellung der fantastischen Welt von Alpha der sorgfältigen Nachbearbeitung, die hohe technologische Anforderungen erforderte. Besson wollte mit „Valerian“ eine kreative Produktion schaffen, die sich von den organisierten Methoden großer amerikanischer Comic-Adaptionen abhebt.
In der Filmproduktion kooperierte Besson mit führenden Persönlichkeiten der Spezialeffekt-Technologie, darunter bekannte Regisseure wie James Cameron und Peter Jackson. Diese Zusammenarbeit zeigt, wie wichtig Technologie im modernen Filmemachen ist. Besson entblößte ein kreatives Potenzial, das den typischen dystopischen Erzählungen in der Science-Fiction widerspricht, was ihn von anderen Produktionen abhob.
Die Comicvorlage und ihre Bedeutung
Die Comicvorlage „Valérian et Laureline“, die in den sechziger Jahren entstanden ist, hat einen unverzichtbaren Einfluss auf das Science-Fiction-Genre ausgeübt. Luc Besson hat sich bei der Gestaltung des Films „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ stark auf diese Kultreihe aus Frankreich gestützt, insbesondere auf die Geschichte „Botschafter der Schatten“. Die visuelle und thematische Tiefe, die in der Comicserie zu finden ist, findet sich auch im Film wieder und ermöglicht es den Zuschauern, innovative, visuelle Elemente mit nostalgischen Anspielungen zu erleben.
Die Comicvorlage ist nicht nur eine Inspirationsquelle für den Film, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der Kulturgeschichte der Science-Fiction. Sie eröffnet eine Fantasiewelt, in der tausende Galaxien, Planeten und Spezies aufeinandertreffen. Diese komplexe Erzählweise und die visuelle Pracht des Comics werden durch das große Budget von rund 200 Millionen Euro im Film umgesetzt, das ihn zum teuersten unabhängig produzierten Film aller Zeiten macht.
Die Erzählweise von „Valerian“ wird häufig mit klassischen Science-Fiction-Filmen, wie der ersten „Star Wars“-Trilogie, verglichen, jedoch mit einer exzessiveren und detailreicheren Herangehensweise. Indem der Film die Comicvorlage respektiert und gleichzeitig neu interpretiert, zeigt er, welche bedeutende Rolle „Valérian et Laureline“ für die Entwicklung des Genres spielt und bietet gleichzeitig eine aufregende Kinogeschichte für neue und langjährige Fans.







