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Intimität unter der Lupe

Intimität unter der Lupe

in Ratgeber
Lesedauer: 5 min.

Intimität unter der Lupe: Was passiert mit Beziehungen im Zeitalter digitaler Interaktionen?

Früher fing Intimität mit kleinen Berührungen und Blickkontakt an. Heute fängt sie immer öfter mit einem „Hi!“ im Internet an. Wir leben in einer Zeit, in der ein Swipe dein Schicksal verändern kann. Die Technik gibt uns die Chance, einander nah zu sein, auch wenn wir Tausende Kilometer voneinander entfernt sind. Aber ist alles so rosig, wie es scheint? Und was geschieht wirklich mit unseren Gefühlen, wenn ein Smartphone- oder Laptop-Bildschirm zwischen uns steht? Finden wir es gemeinsam heraus.

Die Entwicklung der Verbundenheit: Wie sich die Mechanismen der Annäherung in der digitalen Welt verändern

Sich näherzukommen ist ein komplizierter und oft langwieriger Prozess. Im echten Leben fängt alles über die grundlegenden Sinne an. Also Sehen, Riechen, Fühlen. Wenn wir mit jemandem reden, den wir mögen, funktioniert unser Gehirn wie ein lebendes Radar. Es checkt, wie die andere Person uns behandelt, und analysiert ihre Mimik, Gestik und Stimmfarbe. In diesem Moment werden im Körper Neurotransmitter aktiviert:

  • Oxytocin, das für Bindungen zuständig ist;
  • Dopamin, das mit Belohnungs- und Glücksgefühlen verbunden ist;
  • Serotonin — ein Stimmungsregulator.

Wenn wir online mit jemandem quatschen, sucht unser Gehirn immer nach „Zeichen von Nähe“. Diese Signale findet es in Texten, Emojis und Sprachnachrichten. Sogar das Schreiben von Textnachrichten kann einen Dopaminrausch auslösen, vor allem, wenn wir auf eine Antwort warten. Unser Gehirn empfindet das schließlich wie ein Glücksspiel — „Wird er oder sie antworten?“

Aber wir müssen wissen, dass Online-Intimität oft durch Algorithmen entsteht. Dating-Apps zeigen uns zum Beispiel ideale Kandidaten, basierend auf dem, was wir suchen. Die Algorithmen checken genau, wie wir uns verhalten, welche Profile wir anschauen und welche wir schnell überfliegen. So kriegen wir eine Auswahl an Leuten, die zu unseren Vorlieben passen. Oft sind dabei auch Leute, die wir im echten Leben gar nicht beachten würden.

Hyperlink und seine Nebenwirkungen

Was könnte besser sein als ständiger Kontakt miteinander? Dank des Internets können wir unseren Liebsten jederzeit eine Nachricht schreiben, eine Sprachnachricht, ein Foto oder ein Video schicken. Aber so paradox es auch klingen mag: Hyperkonnektivität macht uns nervöser.

Wenn du immer „online“ bist, wird eine sofortige Antwort erwartet. Und wenn jemand nicht sofort antwortet, kommen uns Gedanken, dass wir für ihn nicht interessant sind. Die Nachricht gelesen, aber nichts zurückgeschrieben? Das heißt, er ist sauer auf uns.

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Deshalb nimmt Hyperkonnektivität Beziehungen oft den Freiraum. Wir gewöhnen uns daran, dass wir immer „in Kontakt“ sein müssen. Die ständige Überprüfung unseres Online-Status und Standorts löst Mechanismen der Angst und Eifersucht aus. Psychologen nennen dieses Phänomen „digitale erstickende Intimität“. Wir wollen ständig mit unserem Partner in Kontakt sein, doch wenn er auch nur für kurze Zeit nicht online ist, reagiert das Gehirn darauf wie auf eine mögliche Bedrohung. Dies ist eine neue Form emotionaler Abhängigkeit, unter der heute bereits viele Menschen leiden.

Videochats und der „Spiegel“-Effekt: Steigern sie die Empathie?

Videochats bringen einen wichtigen Teil der guten Interaktion untereinander zurück in unser Leben – nonverbale Signale. Blicke, Stimmlage, Mimik — all das kann man wieder wahrnehmen, auch wenn es über einen Bildschirm ist. Wenn wir in Live-Video-Chats quatschen, können wir uns fast wie im echten Leben sehen und hören. Das wirkt sich positiv auf die Qualität der Kommunikation aus.

Darüber hinaus tritt in Online-Videochats der sogenannte „Spiegeleffekt“ auf. Psychologen verstehen unter diesem Begriff das unbewusste Kopieren der Gesten, der Intonation und der Mimik des Chatpartners durch eine Person. Bei der Videokommunikation wird dieser Effekt zusätzlich dadurch verstärkt, dass wir nicht nur die andere Person, sondern auch unser eigenes Gesicht auf dem Bildschirm sehen. Wir fangen an, unsere Mimik, Bewegungen und Intonation zu kontrollieren. Wir fangen sogar an, uns selbst nachzuahmen — also das ideale Bild, das wir uns in unseren Köpfen geschaffen haben.

Der „Spiegeleffekt“ zeigt sich auch darin, dass wir uns selbst in anderen sehen können. Nehmen wir mal an, du ärgerst dich über deinen Gesprächspartner, der dich ständig unterbricht. Vielleicht machst du das selbst oft, merkst es aber nicht. So reagiert das Gehirn unbewusst auf Eigenschaften, die wir an uns selbst nicht mögen.

Der „Spiegeleffekt“ hat auch mit emotionaler Resonanz zu tun. Chatroulettes helfen uns, die Stimmung des Chatpartners sofort zu erkennen und uns davon „anstecken“ zu lassen. Ein Lächeln ruft ein Lächeln hervor, ein stirnrunzelnder Gesichtsausdruck hingegen innere Anspannung. Selbst auf einer unbewussten Ebene können Emotionen uns näher zusammenbringen oder im Gegenteil eine Distanz schaffen.

Vom Bildschirm zur Realität: die kognitive Dissonanz beim ersten Date

Wenn wir lange online miteinander quatschen, scheint es, als gäbe es nicht nur „Chemie“ zwischen uns, sondern auch echte Nähe. Aber wenn wir uns persönlich treffen, kann dieses Gefühl plötzlich verschwinden. Warum passiert das? Tatsächlich gibt es dafür mehrere Gründe.

Erstens kriegen wir bei der Online-Kommunikation nur einen Teil der Infos über eine Person. Unser Gehirn „ergänzt“ alles andere anhand des Schreibstils, der Stimme und der Fotos. So entsteht in unserem Kopf ein idealisiertes Bild. Und je länger wir nur online kommunizieren, desto mehr „fantasiert“ unser Gehirn. Wenn wir dann die echte Person treffen, stimmen die Erwartungen nicht mit der Realität überein. Schließlich ist die Person nicht mehr ganz so, wie wir sie uns vorgestellt haben.

Dabei geht’s vielleicht gar nicht um das Aussehen, sondern um den Rhythmus der Kommunikation. Wenn wir texten, haben wir schließlich Zeit, vor der Antwort nachzudenken, das Geschriebene zu überarbeiten und sogar den GPT-Chat um Rat zu fragen. Im echten Leben ist alles anders. Nicht jeder findet es einfach, sofort auf echte Kommunikation umzuschalten und sich zu öffnen. Sogar Ängste können einem einen Streich spielen und den ersten Eindruck ruinieren. Vergiss daher bei einem Date nicht, dass dort ein echter Mensch auf dich wartet, mit seinen eigenen Ängsten und Sorgen.

Kann man im digitalen Zeitalter nachhaltige Beziehungen aufbauen?

Du hast bestimmt schon mal gehört, dass das Internet und die Technik im Allgemeinen uns daran hindern, einander wirklich nah zu sein. Aber eigentlich hat der Fortschritt nur verändert, wie wir uns näherkommen. Videochats helfen uns zum Beispiel, schneller mit jemandem in Kontakt zu kommen. Denn wenn wir den Chatpartner sehen — auch wenn es nur über einen Bildschirm ist — können wir besser einschätzen, ob wir zusammenpassen und ob die „Chemie“ zwischen uns stimmt.

Darüber hinaus helfen dir solche Plattformen dabei, keine Zeit mit sinnloser Kommunikation zu verschwenden. Bei Live-Video-Chat CooMeet verbindet das System beispielsweise Nutzer nur mit dem anderen Geschlecht. Dank der obligatorischen Verifizierung kannst du sicher sein, dass sich auf der anderen Seite des Bildschirms eine echte Person befindet und kein Fake oder Bot.

Aber du musst wissen, dass Online-Kommunikation nur der Anfang ist und keine vollwertige Alternative zur Kommunikation. Um starke Beziehungen aufzubauen, reichen Text- und Videokommunikation nicht aus. Du brauchst echte Emotionen, gemeinsame Erfahrungen, nicht nur oberflächliche Gespräche, sondern auch Gespräche über komplexe Themen. Und das geht nur im echten Leben.

Deshalb ist es durchaus möglich, im digitalen Zeitalter eine glückliche Beziehung aufzubauen. Wichtig ist nur, dass man sich klar macht, dass die Online-Kommunikation nur der erste Schritt zu etwas Größerem ist.

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